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Günter Wenmakers
Ein Wetteraner, der viel erlebt hat!
Unser Redakteur Willy Hallek besuchte Günter Wenmakers in seinem idyllischen Garten an der Bismarckstraße.
Bei einem frischgezapften Bier stellte er sich den Fragen von „Treffpunkt-Wetter.de“.

Geboren 1943 in Wetter (Ruhr) besuchte er die hiesige Bergschule und sagte lachend, dort habe ich mein Not-Abitur gemacht.
Schon als 12-jähriger Schüler verdiente er sich sein erstes Geld bei der Getränkegroßhandlung Willy Tigges und zog als 14-jähriger zu Willy Tigges in die Gustav-Vorsteher-Straße, wo er sein eigenes Zimmer hatte; seinerzeit war dies Luxus pur.

Foto: Der ehemalige Getränkegroßhandel Willy Tigges in der Freiheit
Mit seinem 25. Lebensjahr übernahm er die Getränkegroßhandlung in eigener Regie. Seinen Firmensitz wechselte von der „Königstraße“ in den „Tiefen Weg“ und von dort in die „Freiheit“, wo die Firmenbezeichnung Bierverlag Tigges, Inhaber Günter Wenmakers lautete. Man zog von dort um in die „Wilhelmstraße“ zuerst auf den Hof der Kohlenhandlung Scheele und dann nach Buschmann. Von dort ging es in die „REME-Straße 7“ im Schöntal, wo heute das Geschäft von Jürgen Buschmann weitergeführt wird.

Foto: v.l. Willy Tigges und Günter Wenmakers mit den damals üblichen Lederschürzen
Günter Wenmakers ist seit 7 Jahren im wohlverdienten Ruhestand. Ein Problem war es früher, auf den Waldfesten das Bier zu kühlen. Kühlaggregate gab es noch nicht. Er holte morgens 20 Stangen Eis von der Brauerei und ist heute noch der Meinung, dass das Bier mit Eiskühlung am besten schmeckte.
Finanziell sah es so aus, dass man 200 Kästen Bier in der Woche verkaufen musste um kostendeckend zu arbeiten; heute muss man 200 Kästen in 3 Stunden verkaufen.
Angesprochen auf seine vielseitigen Hobbys, wie die Jägerei, Falknerei, Frettchen, Tennis und schließlich Reisen, erzählte er uns:

Spaß hat es gemacht, Jungjäger mitzunehmen und ihnen das artgerechte Jagen beizubringen.

Die Falknerei betreibt er nach bestandener Prüfung seit ca. 4 Jahren mit einem eigenen Wüstenbussard. Seine 2 Frettchen „Paul“ und „Emma“ jagen die Kaninchen aus dem Bau, so dass der Bussard die Kaninchen greifen kann. Der Bussard lebt friedlich mit den Frettchen nebeneinander, da er genau weiß, dass diese ihn bei der Jagd unterstützen. Auch können Fallen vor einem Kaninchenloch gesetzt werden (siehe Foto).

Um der Aufforderung der Familie, etwas gemeinsam zu machen nachzukommen, wandte man sich dem Tennissport zu. Seine schwächeren Familienmitglieder motivierte er mit der Voraussage des Ergebnisses, worüber diese angesäuert waren. Er musste versprechen, dies zukünftig zu unterlassen. Er versprach es und hielt auch Wort. Aber, nach dem nächsten Match holte er einen Zettel aus seiner Tasche, darauf stand 6:0 und 6:0. Seit diesem Tag spielt keiner aus seiner Familie mehr mit ihm.
Auch Reisen in ferne Länder, wie Indien, Thailand und Afrika gehören zu seinen Steckenpferden.
Abschließend sollte er unserem Redakteur preisgeben, warum ihn jeder unter dem Namen „Dago“ kennt. Er sagte lachend, dass seine Ehefrau und sein bester Freund Paul dies noch nicht einmal wüssten. Dies bliebe sein Geheimnis, und er würde es mit ins Grab nehmen.
Wir vom „Treffpunkt-Wetter.de“ haben mit „Dago“ eine aufschlussreiche Stunde verlebt und ihn noch besser kennen gelernt. Wir wünschen ihm mit seiner Familie für die Zukunft alles Gute und danken für das Gespräch.
Redaktion - W.H. - 21. Juni 2010











